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Do, 21.05.2026

Ultraschall-Spende für Kooperations-Klinik in Ghana übergeben

Abigail Johnson, zurzeit Hospitantin im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, wird das rundum erneuerte, tragbare Ultraschallgerät mit zurück nach Ghana nehmen.

Zwei Wochen begleitete Abigail Johnson, 31, ihre ärztlichen Kolleg:innen verschiedener Fachrichtungen bei der Arbeit im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) Bremen. Ihre Lern-, Austausch- und Erfahrungs-Tour im RKK hat Dr. Bernward Steinhorst organisiert. Er ist Oberarzt und Initiator der Krankenhaus-Kooperation zwischen dem Bremer RKK und dem St. Martin de Porres Hospital in Eikwe, Ghana.

Für ihren Rückflug nach Ghana muss die junge Ärztin nun Zusatzgepäck einplanen: Samuel Nimmo, Geschäftsführer der Firma Fischer med. Technik aus Stuhr, überreichte ihr jüngst ein gespendetes, rundum erneuertes tragbares Ultraschall-Gerät. Seine Firma engagiert sich seit Langem für das Partner-Projekt. „Ich bin einfach total beeindruckt von der Kooperation zwischen den beiden Kliniken und dem, was Dr. Steinhorst und sein Team zusammen mit den afrikanischen Ärzt:innen auf die Beine stellen. Wir freuen uns, mit Know-How und Spenden rund um unser Fachgebiet „Ultraschall“ etwas dazu beitragen zu können“, so Nimmo. „Der Einsatz von Ultraschallgeräten ist gerade in einer Klinik mit 3.500 Geburten im Jahr, wie in Eikwe, aber auch für die internistische, pädiatrische und viszeralchirurgische Diagnostik ein absolutes Muss. Wir sind sehr dankbar für diese wichtige Spende“, erklärt Dr. Bernward Steinhorst.

Informationen zum Kooperationsprojekt

Seit vier Jahren besteht die Krankenhauspartnerschaft zwischen dem Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen und dem St. Martin de Porres Hospital in Eikwe. Ziel dieses Kooperationsprojektes ist es, medizinischem, technischem und pflegerischem Personal aus Eikwe eine Hospitation im RKK in Bremen anzubieten und auf der anderen Seite Mitarbeitenden des RKK die Erfahrung der Arbeit in Ghana zu ermöglichen. Das inspirierende, humanistische, freundschaftliche und langfristig angelegte Kooperations- und Ausbildungsprojekt funktioniert ohne staatliche Hilfe, rein spendenfinanziert. Jedes Jahr konnte das Projekt es bislang drei bis vier Mitarbeiter:innen aus Eikwe ermöglichen, in Deutschland Erfahrungen zu sammeln und zu lernen. Alle diese Menschen arbeiten in der ghanaischen Partnerklinik in Schlüsselpositionen und können deshalb vieles, was sie in Bremen gelernt haben, vor Ort um- und durchsetzen.

Zweimal im Jahr fliegt eine Gruppe RKK- Ärzt:innen, die oft auch von Medizinstudierenden verschiedener Fakultäten begleitet werden, nach Ghana. Darunter Unfallchirurg:innen, Internist:innen, OP-Assistentinnen etc. Die engagierten ehrenamtlichen Mediziner:innen geben von ihrem Wissen und ihrer Erfahrung und nehmen in gleicher Weise aus Ghana viel mit. Weitere Informationen zum Projekt: roteskreuzkrankenhaus.de/kooperation-mit-ghana

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