Intensivstation

Funktionsbereiche

Die interdisziplinäre Intensivstation des Rotes Kreuz Krankenhauses, auf der erwachsene Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankung behandelt werden, verfügt über 20 Betten. Sie besteht aus der operativen Intensivmedizin, die durch die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin geleitet wird, und der konservativen Intensivmedizin, die durch die Medizinische Klinik geleitet wird.

Moderne Verfahren der Intensivtherapie, wie invasives hämodynamisches Monitoring, extrakorporale Nierenersatzverfahren und differenzierte Beatmungstechniken inklusive extrakorporaler Oxygenierungsverfahren (ECMO) kommen zum Einsatz.

Zum Behandlungsspektrum gehören Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, (wie z.B. Herzinfarkte, Kreislaufversagen), Erkrankungen der Lunge (wie z.B. Lungenentzündungen, Lungenversagen), der Blutgefäße, des Gastrointestinaltrakts, der Leber, der Nieren sowie alle schwer verlaufenden Infektionen. Durch die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin werden schwersterkrankte operative und verunfallte Patienten behandelt.

Unser Team ist mit modernsten technischen Hilfsmitteln rund um die Uhr für schwerkranke Patienten im Einsatz. Dennoch steht nicht die Apparatemedizin, sondern der Mensch im Vordergrund. Angehörige sind bei uns willkommen – sie nehmen eine wichtige Rolle im Heilungsprozess ein. Die enge fachliche Kooperation der verschiedenen Abteilungen im Rotes Kreuz Krankenhaus und die kurzen Wege ermöglichen eine optimale und individuelle Versorgung unserer Patienten.

Interdisziplinär geleitet wird außerdem die Intermediate Care Station (IMC) mit zusätzlich sechs Betten für die Überwachung von Patienten nach komplizierten Operationen oder beispielsweise Herzrhythmusstörungen. Die Überwachungsplätze ermöglichen eine permanente Kontrolle der Vitalfunktionen, die aufgezeichnet und bei Bedarf abgerufen werden können: Es gibt Überwachungsgeräte für Herz- und Kreislauffunktionen (EKG-Monitor, automatische Messung von Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz und Körpertemperatur).

Unser Pflegepersonal ist größtenteils in einer mehrjährigen Fachweiterbildung für die Betreuung von Intensivpatienten geschult. Zum multiprofessionellen Team gehören außerdem Physiotherapeuten, Logopäden und Seelsorger. Der rege interdisziplinären Austausch und die flachen Hierarchien in unserer Klinik ermöglichen ein optimales Behandlungsergebnis für Patienten und Angehörige.

Apparative Ausstattung und Untersuchungen

  • 10 moderne Beatmungsplätze mit Geräten für die invasive und nichtinvasive Beatmung
  • Blutgasanalyse
  • Monitoranlage mit EKG, Sauerstoffsättigung, invasiver und nicht invasiver Blutdruckmessung sowie mit Möglichkeit der Anzeige und Aufzeichnung weiterer Monitoring Systeme
  • Sonographie/Dopplersonographie
  • Transthorakale und transösophageale Echokardiographie
  • Dilatative Tracheotomie
  • Inhalative Sedierung (AnaConDa® Sedierungssystem)
  • High-flow-Sauerstoffinsufflation
  • Intermittierende veno-venöse Hämofiltration, Hämodialyse und Citratdialyse
  • Intermittierende Genius-Dialyse (SLED)
  • Neurophysiologische Untersuchungen (EEG, SEP, AEP)
  • Plasmapherese
  • Transpulmonale Thermodilution und Pulskonturanalyse
  • Transportwageneinheit mit Transport- und Notfallbeatmungsgerät
  • Videobronchoskopieeinheit
  • Kühlsystem

Team

Ärztliche Leitung
Dr. Carsten Brummerloh

Anästhesie und Operative Intensivmedizin

Ärztliche Leitung
Dr. Martin Langenbeck

Internistische Intensivmedizin und Organisation
Chefarzt Zentrale Notaufnahme

Oberarzt operative Intensivmedizin
Dr. Thomas Besch

Oberarzt internistische Intensivmedizin
Dr. Fabian Lührs

Pflegerische Leitung interdisziplinäre Intensivmedizin
Ina Seekamp

Stellv. Pflegerische Leitung
Alwin Rusche

St. Pauli-Deich 24 • 28199 Bremen • Tel. 0421 / 55 99-0